Vereinschronik (1927 – 1976)

  1. Vereinschronik (1877-1926) ‎
  2. Vereinschronik (1927-1976)
  3. Vereinschronik (1977-2002) – 100 Jahre TV 1877

1927

Der Verein beginnt das Jubiläumsjahr mit:

1. Vorsitzender
Georg Lichtscheidel
2. Vorsitzender
Ernst Arnold
Oberturnwart
Christian Reitenspieß
Schriftwart
Fritz Bankel
Kassenwart
Fritz Fischer
Zeugwart
Konrad Schmidt
1. Turnwart
Georg Eyrich
2. Turnwart
Heinrich Brinke
Frauenturnwart
Hans Dreykorn
Spielwart
Josef Plötz
Dem Turnrat gehören außerdem an:
Peter Beck – Albert Heinlein – Hans Nürnberger Michael Keilhack – Hans Forster
Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum, 1927
(Stadtarchiv Lauf)

Ein arbeitsreiches Jahr steht bevor.

Jedes Mitglied wird zur Mitarbeit aufgerufen unter dem Motto:

„Dienst in der Turnsache ist Dienst am Deutschen Volke“.

In der ersten Turnratssitzung wird der 26.06. als Festtag festgelegt.

Der Gau überträgt dem Verein die Durchführung des Gauturnfestes. Damit stehen nun zwei Jubiläen an:

50 Jahre Turnverein – 50 Jahre Pegnitzgau

Als Festplatz wird der Platz des Sportklub Lauf vorgesehen.
Die Festleitung setzt sich wie folgt zusammen:

Ehrenausschuss
Oberregierungsrat Knaps
1 .Bürgermeister Hetterich (Rechtskundiger)
Festausschuss
Amtsgerichtsrat Schmidt
Altbürgermeister Hans Schmidt
Bankdirektor Ernst Arnold
Hauptausschuss
Vorsitzender Georg Lichtscheidel
Ernst Arnold
Karl Engelhard
mit den Obmännern der Ausschüsse:
Turnausschuss
Oberturnwart Christian Reitenspieß
Finanzausschuss
Kassenwart Fritz Fischer
Wohnungsausschuss
Sekretär Georg Simmermeier
Bau-/Dekoausschuss
Hans Kunze
Empfangsausschuss
Schriftwart Fritz Bankel
Ordnungsausschuss
Spielwart Konrad Gerstacker
Geräteausschuss
Zeugwart Konrad Schmidt
Presseausschuss
Buchdruckereibesitzer Alfred Bachmann

Der Verein hat bei Karl Metzger in der Simonshofer Straße ein „würdiges“ Vereinslokal gefunden, das neu gestaltet, allen Anforderungen genügt. Der Versuch des Gaues, die beiden Laufer Vereine TV 1877 und Turnerbund Jahn zu vereinigen, scheitert an der Weigerung des Turnerbund Jahn. Die Festabzeichen werden bestellt.

Das Brauhaus Nürnberg erhält die Aufstellung des Festzeltes übertragen; Festwirt ist Georg Scherber. Ein Liter Bier kostet 60 GPf, der Verein erhält pro Hektoliter 5 GM.

Heinrich Bachmann druckt die Festkarte „Fanfarenbläser“ in einer Auflage von 5.000 Stück.

Hans Dreykorn fährt mit einer Musterriege der Turnerinnen zum Kreisfrauenturnfest in Neuburg a. d. Donau.

Es wird beschlossen, eine Woche vor dem Fest einen vereinsinternen Ehrenabend abzuhalten und eine „bengalische Beleuchtung“ des Wenzelschlosses mit Feuerwerk durchzuführen.

Die noch lebenden Gründungsmitglieder Paul Schmidt, Andreas Bankel, Leo Winter, Konrad Schönlein, Fritz Macher und Paul Hagen sollen im Festzug in einem Landau­er gefahren werden. Die ausgewanderte Frau Weißhäupl mit Sohn Karl trifft wie 1923 beim Abschied versprochen, aus Pittsburg, USA ein.

Die Turnhalle wird für das Fest hergerichtet und die Umkleide- und Waschgelegen­heiten verbessert. Alles ist bestens vorbereitet, die Stadt herrlich geschmückt. Dank aller Mitglieder nimmt das Jubiläum einen imposanten Verlauf. Noch lange Jahre – ja bis in unsere Tage (1977) – spricht man von diesem 50-jährigen Jubiläum des Vereins.

Nach dem Jubiläum verstirbt am 29.7. das Gründungsmitglied Leo Winter.

1928

In der Hauptversammlung 1928 werden folgende Fachwarte ernannt:

Schülerturnwart
Georg Schweikert
Schülerinnenturnwart
Hans Dreykorn
Leichtathletikwart
Leonhard Engelhardt
Schwimmwart
Theo Brinke
Handballwart
Hans Forster
Jugendwart
Andreas Röhrer
Vergnügungswart
Hans Kunze

Oberturnwart Reitenspieß verpflichtet die Fachwarte durch Handschlag zu treuer Mitarbeit.

Da eine beantragte Gasheizung für die Turnhalle zu teuer wird, beschließt man die Anschaffung eines zweiten Ofens.

Zum 150. Geburtstag Jahns wird eine „Jahnfeier“ durchgeführt. Eine Abordnung fährt nach Regensburg, um mit der Vereinsfahne an der Aufstellung der Jahnbüste in der Walhalla teilzunehmen.

Der Turnhallen-Ausbau wird beantragt und soll vorangetrieben werden. Bis April 1929 soll das Ergebnis der Vorverhandlungen vorliegen.

1929

Turnlehrer Mägerlein aus Nürnberg hat zwei Turnabende abgehalten. Zu seiner Einstellung kommt es nicht, da die Kosten zu hoch sind.

Hans Baumann wird 1. Turnwart. Otto Siebenkees übernimmt die Faustballabteilung, nachdem Josef Plötz nach Straßburg umgezogen ist.

Am 29.8. wird unter Leitung von Sebastian Dirnberger eine Fechtabteilung gegründet. 26 Mitglieder treten sofort dieser neuen Sparte bei.

Die Kletter-Abteilung wird in den „Dresdner Nachrichten“ lobend in einem Bericht über die Tour auf das „Totenkirchl“ erwähnt.

Die Firmen Bachmann und Fahner erklären sich bereit, ein Nachrichtenblatt des Vereins zu drucken. Kosten werden durch Inserate aufgebracht. Heinrich Bachmann erhält den Druckauftrag.

Erstmals wird ein Trockenski-Kurs mit einem Nürnberger Skilehrer abgehalten.

1930

Mittelfränkischer A-Meister Handball A, 1929/30

Die 1. Handball-Mannschaft erringt die Meisterschaft in der A-Klasse und steigt in die mittelfränkische Meisterklasse auf.

Die Turnhalle soll um 10 Meter verlängert werden; Kosten etwa 35.000 Mark. Viele Sitzungen und Versammlungen wegen dieses Umbaues und seiner Finanzierung sind nötig.

Aus finanziellen Gründen muss dann schließlich der Umbau unterbleiben. Die Faustballmannschaft rückt in die Meisterklasse auf.

Eine Ski-Abteilung wird gegründet. Leitung übernimmt Skiwart Theodor Tritt. In der Hauptversammlung am 13.12. werden als neue Fachwarte gewählt:

2. Turnwart
Theo Brinke
Zeugwart
Fritz Schweikert
Handball
Hans Nürnberger
Faustball
Fritz Siebenkees
Volksturnen
Konrad Krieger
Schüler
Willi Döring
Jugend
Heinrich Seibert
Presse und Ski
Theodor Tritt

Die große Arbeitslosigkeit macht sich auch im Verein bemerkbar. Vergnügungen fallen aus. Arbeitslosen wird der Beitrag erlassen; einige werden gegen geringe Vergütung zur Ausbesserung des Spielplatzes beschäftigt. Die Stadt bietet dem Verein im Tausch gegen das vereinseigene Turnhallenanwesen das frühere Arbeiterheim (Cnopf’sches Kinderspital) an der Hermannstraße an. Aus diesem Tausch wird nichts.

Es sollen nun an die Turnhalle eine Sprunggrube, Abortanlagen und eine Dusche eingebaut werden. Dieser Plan wird endlich ausgeführt.

Architekt Schmidt erhält die Bauleitung, die Firma Schätz die Bauausführung über­tragen.

Der Kostenvoranschlag liegt bei RM 10.000,
die Endabrechnung beträgt RM 11.380,83.

1932

Konrad Helmreich übernimmt die Volksturnabteilung (Leichtathletik). Theo Brinke zusätzlich die Ski-Abteilung.
1. Vorsitzender Lichtscheidel legt am 2. Februar sein Amt nieder, ebenso Schriftwart Arnold.

Der Spielplatz soll mit Röhren von der Reichsbahn Weiden eingezäunt werden, Kosten RM 350.

Eine 100 m Aschenbahn wird angelegt.

Am Abend vor dem Anturnen wird auf dem Spielplatz erstmals eine Sonnwendfeier abgehalten.

Eine Sturmfahne wird angeschafft, eine Handball-Schüler-Mannschaft ins Leben gerufen.

In der Turnhalle installiert man eine neue Beleuchtungsanlage für RM 50. Die Schützenabteilung des Vereins erringt einen Wanderpreis beim Pegnitzgau-Schießen unter Hans Emmert.

1933

Vorstand und Vereinsrat sind:

1 .Vorsitzender
Hauptlehrer Georg Mayer
2. Vorsitzender
Otto Siebenkees sen.
Schriftführer
Otto Siebenkees jun.
Handball
Konrad Krieger
Faustball
Albert Welscher
Volksturnen
Georg Häusler
Schüler
Georg Vitztum
Jugend
Hans Auernheimer
Schießen
Georg Schweikert
Pressearbeit
Sebastian Dirnberger

Die Satzung wird dahingehend geändert, dass Mitglied werden kann, wer das 16. Lebensjahr überschritten hat. Der Kassier heißt nun „Kassenwart“. Eine Wehrturnriege wird gegründet; sie hat 16 Mitglieder.

Hans Baumann tritt am 1. April als 1. Turnwart zurück und wird von Theo Brinke abgelöst.

Man beteiligt sich am Deutschen Turnfest Stuttgart. Die Reisekasse hat einen Bestand von RM 3.152.

Am 27.9. treten die gesamte Vorstandschaft und der Turnrat zurück, weil das „Führerprinzip“ eingeführt werden muss. In der außerordentlichen Hauptversammlung am 30.9. wird die neue, auf das „Führer­prinzip“ ausgerichtete Satzung einstimmig angenommen. Der bisherige 1. Vorsitzende Georg Mayer wird zum „Vereinsführer“ gewählt. In der Turnratssitzung am 12.10. werden vom Vereinsführer die Turnräte bestimmt. Es sind dies:

2. Vereinsführer
Otto Siebenkees sen.
Kassenwarte
Fritz Fischer und Georg Aschenbrenner
Schriftwarte
Otto Siebenkees jun. und Konrad Munker
Oberturnwarte
Christian Reitenspieß und Georg Eyrich
Turnwart Männer
Theo Brinke und Hans Auernheimer
Turnwart Frauen
Bertha Keilhack
Turnwart Schüler
Willi Döring
Turnwart Schülerinnen
Hans Dreykorn
Presse und Fechten
Sebastian Dirnberger und Hermann Eckert
Handball
Konrad Krieger
Faustball
Albert Welscher
Pflichtturnwarte
Leonhard Engelhardt und Heinrich Seibert
Schwimmwart
Emil Zimmermann
Zeugwart
Friedrich Schweikert sen.
Schießwart
Georg Schweikert
Skiwart
Theo Brinke
Werbewarte
Eugen Moll und Heinrich Sommer
Turnratsmitglieder
Heinrich/Keilhack/Röhrer/Vitztum/Meußel

Erster Bürgermeister Herzog wird in den Verein aufgenommen.

1934

Der Vereinsbetrag wird auf 60 Rpf. festgesetzt. Turnerinnen zahlen 50 Rpf., Erwerbslose 30 Rpf.

Bei jeder Veranstaltung muss ein Sportgroschen erhoben und abgeführt werden. Die Aufnahmegebühr beträgt 1.70 RM. Vereinsführer Mayer tritt zurück.

Eine neue Mustersatzung wird in abgeänderter Form angenommen.

Vereinsführer
Christian Reitenspieß
Oberturnwart
Leonhard Engelhardt
Ski- und Wanderwart
Hans Eckenberger
2. Turnwart
Heinrich Seibert (da Auernheimer zurücktritt)

Eine Reichs-Schwimmwoche und Reichsjugendwettkämpfe werden durchgeführt. Die Kletter-Abteilung feiert das 10-jährige Jubiläum. Vereinsvermögen: 2.800 RM, 485 Mitglieder, 115 Kinder.

1935

Der Verein erwirbt vom Staat am 15.1. das Anwesen des früheren Arbeiter-Turn- und Sportverbandes (TSV) Lauf zum Preis von RM 16.500 mit einer Belastung von RM 6.250. – Platzwart wird Anton Manazzon. Die neue Mustersatzung des Reichsbundes für Leibesübungen (RfL) wird angenom­men, d. h. muss angenommen werden! Hans Kunze wird Vergnügungswart.

Der alte Spielplatz soll an den Ballspielklub Lauf verpachtet werden. Die 1. Handballmannnschaft erringt die Meisterschaft und rückt in die Bezirksklasse auf.

Der Athletik-Sportklub 1925 Lauf wird im Rahmen der „Gleichschaltung“ in den Verein eingegliedert.

Athletikwart
Hans Dietz
Sportwart
Wilhelm Scharrer
Jugendwart
Hermann Mühling

Eine Fußball-Abteilung wird gegründet.

Sportereignisse: Kreisturnfest in Langenzenn und das Gruppenturnfest in Lauf.

Der Spielplatz am Ottensooser Weg wird an die Reichsautobahn verpachtet.

Am 07. 12. erfolgt die Eingliederung des „Turnerbund Jahn Lauf in den Verein. Das Vermögen dieses Vereins fällt an die Stadt Lauf, darunter auch die Turnhalle an der Bergstraße (jetzt CVJM-Heim).

Der Verein nennt sich in Zukunft

„Turnerschaft Lauf von 1877 e. V.“

Am 14.05. stirbt in Weiden der Gründer des Vereins, Reichsbahnoberinspektor a. D. Paul Schmidt.

1936

Es wird die Fußballabteilung in den DFB aufgenommen und tritt in die Rechte der früheren Abteilung des TB Jahn ein.

Änderungen bei den Fachwarten:

Turnerinnen und Schüler
Luise Lamprecht
Fußball
Fritz Schindelbeck

Die „Deutsche Turnerschaft“ wird aufgelöst und als Fachverband „Turnen“ in den Reichsbund für Leibesübungen eingegliedert. Das geschieht zum Leidwesen vieler alter Turner.

Ein Schauturnen mit Meisterschaft findet am 6. 9. statt. Die Olympiade in Berlin wird eifrig verfolgt.

1937

In der Hauptversammlung ergeben sich folgende Änderungen:

Leichtathletik
Otto Birkmann
Ringen
Adam Bär
Werbung und Presse
Hermann Mühling
Pressewart
Hans Busch

Die erste Fußball-Mannschaft wird Gruppen-Meister. Das 1. Kreisfest des RfL wird in Erlangen abgehalten.

Der bisher vermietete Spielplatz am Ottensooser Weg wird mit 1,164 ha an die Reichsautobahn für 4.200 RM verkauft.

Karl Ludwig, Polizeihauptwachtmeister, übernimmt die Geschäfte des Kassenwarts.

1938

Neue Vereinsführung in einstimmiger Wahl:

Vereinsführer
Fritz Hansen (der aber kurz darauf wieder zurücktritt)
2. Vereinsführer
Hermann Eckert
Schriftwart
Georg Heidenreich
Oberturnwart
Theo Brinke
Leichtathletik
Konrad Wagner
Schwerathletik
Peter Scharrer
Schwimmen
Leonhard Engelhardt
Ehrenkassier
Fritz Fischer
Ehrenvorsitzender
Christian Reitenspieß

1939

Neue Zuständigkeiten

1. Vereinsführer
Hermann Eckert
2.Vereinsführer
Georg Eyrich
Schüler
Georg Schweikert
Fechten
Ludwig Längle
Fußball
Hans Lehner
Pressearbeit
Alfred Lang

Die Kriegsvorbereitungen machen sich bemerkbar. Vereinsführer Hermann Eckert wird eingezogen. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges bringt viele Änderungen. Eingezogene Mitglieder sind beitragsfrei.

Die Instandsetzung der Turnhalle wird zurückgestellt. Der Turnbetrieb muss einge­stellt werden, da die Turnhalle für militärische Zwecke freigehalten werden muss. Nur auf dem Sportplatz wird weitergespielt.

Wegen Einberufung zum Wehrdienst muss der Kassenwart Ludwig den 2. Kassenwart und den Schriftwart vertreten.

Am Jahresschluss hat der Verein 514 Mitglieder.

1940

Vereinsführer Hermann Eckert wird in Frankreich schwer verwundet und vom 2. Vereinsführer Eyrich im Lazarett Heilbronn besucht.

Die Instandsetzungsarbeiten an der Turnhalle müssen erneut unterbleiben, da die Halle mit Wolhynien- und Bessarabien-Deutschen belegt ist.

In einer außerordentlichen Versammlung wird den sieben bisher gefallenen Mitgliedern gedacht.

Eine neue vom NSRfL vorgeschriebene Satzung wird angenommen. Die Fußball-Mannschaft erringt die Kreismeisterschaft 1939/40.

1941

Leichtathletik und Faustballer
Albert Welscher
Fußball
Georg Vitztum
Wanderer und Wintersport
Walz/Eckenberger/Zimmermann

Der Verein sieht sich gezwungen, von Vereinen und Verbänden der NSDAP, die bisher den Sportplatz kostenlos benutzt haben, in Zukunft Gebühren zu verlangen, da eine Instandsetzung dringend nötig wird und etwa 5.000 RM kostet.

Eine Gebührenordnung wird aufgestellt.

Sechs weitere Mitglieder sind gefallen.

1942

Der Turnbetrieb ist wegen Heizmaterialmangel und der Einberufung der Fachwarte zum Wehrdienst stark zurückgegangen. Nur das Kinderturnen wird notdürftig aufrechterhalten. Trotzdem legt die Hauptversammlung am 07.02. ein Bekenntnis zur deutschen Turnsache ab.

Vereinsmeisterschaften in der Leichtathletik werden durchgeführt.

Neun Grundscheine der DLRG werden von unserer Schwimmabteilung erworben.

Hans Baumann übernimmt die Stelle des 1. Vorsitzenden und die des Kinderturnwarts.

1943

Endlich kann die Turnhalle wieder hergerichtet werden. Das Dach wird umgedeckt. Turnbruder Karl Ludwig erhält den Dank der Vereinsführung für seine aufopfernde Tätigkeit.

1944-45

Für diese Jahre fehlen Protokolle, da in dieser Zeit infolge des Kriegsgeschehens und der Not alle Vereinsarbeit zwangsläufig aufhören musste. Die amerikanische Besatzungsmacht verbietet bei Kriegsende die Tätigkeit aller Vereine, auch der Turn- und Sportvereine.

Landrat Böhmer und Georg Stegmeier als Sportbeauftragter des Kreises sind es, die im Jahre 1945 wieder Leibesübungen möglich machen wollen und deshalb die Mitglieder der Turnerschaft Lauf von 1877 und des 1933 aufgelösten TSV Lauf wieder zu turnerischer und sportlichen Betätigung aufrufen.

Es entsteht der ASV Lauf (Allgemeiner Sportverein).

Die Initiatoren begründen dies damit, dass es laut Verfügung der Besatzungsmacht in jedem Ort nur einen Sportverein geben dürfe.

So entwickeln sich allmählich wieder Aktivitäten, obwohl der neue Verein nicht in das Vereinsregister eingetragen ist. Die Mitglieder des SK Lauf halten sich noch zurück und schließen sich dem ASV nicht an.

1944-47

Der ASV Lauf entwickelt eine rege Tätigkeit, insbesondere auf dem Sportplatz an der Röthenbacher Straße.

Die Turnhalle ist mit Flüchtlingen und Heimatvertriebenen belegt.

1948

Am 07.07. fordert das Amtsgericht Lauf den letzten Vorsitzenden Hermann Eckert auf, sich am Montag, den 2. August in einer Vereinsregistersache der „Turnerschaft Lauf von 1877“ bei Gericht einzufinden. Diesen Termin nimmt Ehrenkassier Fritz Fischer wahr.

Es wird ihm eröffnet, dass der Verein nach wie vor besteht und Eigentümer seines gesamten Grund- und sonstigen Besitzes und Vermögens sei. Die Verschmelzung mit dem TSV Lauf zum ASV sei rechtlich unwirksam, da darüber kein Beschluss einer Mitgliederversammlung vorliege. Da aber die Mehrheit, insbesondere der aktiven Turner und Sportler für die Fortset­zung der gemeinsamen Arbeit im ASV eintritt, wird der Landrat eingeschaltet. An ihn ergeht die Bitte um Genehmigung einer Hauptversammlung der Turnerschaft Lauf von 1877. Dabei soll eine neue Satzung gefasst und der Zusammenschluss mit dem ehemaligen TSV zum ASV Lauf beschlossen werden. Das gleiche sollten die ehemaligen Mitglieder des TSV tun.

Als Bürgen und zugleich als vorläufige Vorstandschaft werden unter Beifügung von Spruchkammerbescheiden genannt:

  • Fritz Fischer
  • Otto Siebenkees
  • Heinrich Brinke
  • Georg Stübel
  • Albert Welscher
  • Hans Baumann

Eingereicht werden ferner

  • ein Muster der geänderten Satzung
  • ein vorläufiges Mitgliederverzeichnis
  • eine Verpflichtung von Fritz Fischer keine Hauptschuldigen, Belasteten und Minderbelasteten im Sinne des Befreiungsgesetzes in den Verein aufzunehmen
  • eine Erklärung der drei Vorstandsmitglieder Siebenkees, Brinke und Stübel. Danach muss die Tätigkeit des Vereins mit den demokratischen Zielen der Besatzungsmacht übereinstimmen und weder umstürzlerisch, militaristisch oder nationalsozialistisch sein.

Weiter wird angeführt:

An Vermögen besitzt der Verein die Turnhalle mit
Turnhof und Wohnhaus, Turnstraße 7 – 9 und
Sportplatzanlage an der Röthenbacher Straße,
„die sich inzwischen der ASV ohne gesetzliche Grundlage angeeignet hat“, was unzulässig ist.

Das Ziel des Gerichts und aller Verantwortlichen: Es soll nun (rechtliche) Ordnung geschaffen werden.

Keinesfalls ist eine Zersplitterung des Laufer Turn- und Sportwesens gewollt. Dieser Antrag wird genehmigt und die Hauptversammlung auf den 11.09. festgesetzt.

Tagesordnung:

  • Satzungsänderung
  • Wahl der Vorstandschaft
  • Zusammenschluss mit einem der bestehenden Sportvereine
  • Verschiedenes

Die Wahl ergibt:

1. Vorstand
Fritz Fischer
2. Vorstand
Albert Welsche
Kassier
Otto Siebenkees
Schriftführer
Eugen Moll
Technischer Leiter
Georg Schweikert
Zeugwart
Heinrich Seibert
Ausschussmitglieder
Karl Fraaß – Konrad Krieger – Hans Baumann – Waldemar Birkmann – Alfred Lang

Anschließend wird über den Zusammenschluss mit dem ASV und die eventuelle Umbenennung in TSV 1877 gesprochen, um ein Ergebnis dem ASV mitteilen zu können.

In der (darauffolgenden) Turnratssitzung am 27.10. steht der Zusammenschluss mit dem ASV erneut auf der Tagesordnung.

Der 1. Vorsitzende des ASV hat in seiner Verwaltungssitzung die Zusammenschluss-Versammlung auf den 13.11. festgesetzt. Für diese Versammlung werden die Vorschläge des Vereins für die Besetzung der einzelnen Ämter intern abgestimmt. Eine Reihe von Sitzungen und Versammlungen befassen sich in den folgenden Wochen mit dem Thema „Zusammenschluss“ bzw. „Umbenennung“.

Die Protokolle aus jener Zeit verdeutlichen das FÜR und WIDER und die Vielfalt der Meinungen. Unterschiedliche Auffassungen werden insbesondere zwischen den jüngeren Aktiven und der älteren Vereinsgeneration deutlich.

Das Ergebnis ist bekannt:

Die (frühere) Trennung bleibt bestehen, TV 1877 und TSV gehen fortan eigene Wege und entwickeln neue, teilweise parallel laufende Initiativen.

Die Neuwahlen haben folgende Ergebnisse:

1. Vorstand
Karl Fraaß
2. Vorstand
Albert Welscher
Kassenwart
Karl Bankel
Schriftwart
Georg Häusler
Oberturnwart/Zeugwart
Heinrich Seibert
Männerturnwart
Theo Brinke
Schülerwart
Georg Schweikert
Frauenwart
Bertha Keilholz
Turnerinnen/Schülerinnen
Resi Semmelroth
Handballwart
Eugen Moll
Tischtenniswart
Hans Ströbel
Ski/Wanderwart
Hans Eckenberger
Vergnügungswart
Hans Kunze
Kneipwart
Heinrich Pöhlmann

Der Name des Vereins wird in

„Turnverein 1877 Lauf e. V.“

geändert, sowie eine Satzungsänderung beschlossen. Eine Sammlung für die ersten Unkosten ergibt 100.- DM.

1949

Die letzte Hauptversammlung muss am 02. Januar wiederholt werden, weil Formfehler vorlagen. Die Wahlen bringen das gleiche Ergebnis. Ergänzend kommen folgende Fachwarte hinzu:

Fußball
Alfred Lang
Faustball
Hans Dube
Leichtathletik
Robert Reindl
Schwerathletik
Hans Kempf

Ein Bauausschuss wird noch gewählt, die neue Satzung erneut einstimmig angenommen.

Ein Turnplan für die Turnhalle wird aufgestellt.

Der Verein wird in den BLSV (Bayer. Landessportverband) aufgenommen. Das Bezirks-Sportfest findet in Lauf statt. Von den Mitgliedern des Vereins werden 49 Preise errungen.

Dem TSV soll der Sportplatz an der Röthenbacher Straße im Zuge der Wiedergutmachung zurückgegeben werden. Im anstehenden Verfahren wird der Verein durch Rechtsanwalt Schmauß vertreten.

Eine Sängerriege wird gegründet. Die Leitung übernimmt Georg Vitztum. Die Faustballabteilung ist mit ihren Mannschaften sehr erfolgreich. Neun Sportabzeichen werden erworben.

1950

In der Hauptversammlung kann man stolz auf das erste Nachkriegsjahr als ein erfolgreiches Jahr turnerischer Arbeit zurückblicken.

Leichtathletik
Konrad Auernheimer
Gewichtheben
Hans Falkner
Pressewesen
Georg Häusler
Oberturnwart
Theo Brinke
Zeugwart
Willi Döhler
Männerturnwart
Helmut Gießmann

Oberturnwart Heinrich Seibert wird zu Grabe getragen.

Der Schwimmverein Lauf, der sich nach dem Kriege gebildet hatte, schließt sich am 1.04. als Schwimm-Abteilung dem Verein an. Der bisherige Vorstand Karl Schuster wird Schwimmwart. Zum Kunigundenfest wird wie im Vorjahr wieder ein Festwagen gestellt. Eine Interessengemeinschaft mit dem SK Lauf soll, mit dem Ziel eines späteren Zusammenschlusses der beiden Vereine, gebildet werden. Da aber kein Zusammenschluss in Aussicht steht, muss nach Gelände für einen neuen Sportplatz gesucht werden. Von Turnbruder Lohr pachtet man ein Grundstück und geht mit Eifer an die Arbeit.

Die Stadt stellt dem Verein inzwischen die Heldenwiese (Held’sche Wiese) als Spielplatz zur Verfügung.
Der Athletik-Klub 1925 hat sich wieder konstituiert und will seine Geräte zurück haben, was aber nicht möglich ist, weil diese in den Besitz des Vereins übergegangen sind.

Karl Ludwig wird wieder Kassenwart

1951

2. Turnwart
Hans Schmidberger
Schülerinnenwart
Frieda Zimmermann
Pressewart
Otto Birkmann
Schwimm/Wandern/
Skilauf
Ernst Übler
Sänger
Georg Häusler
Schwerathletik
Franz Bachl

Am 21. Juli treten während einer Versammlung der 1. Vorsitzende Karl Fraaß und Oberturnwart Theo Brinke zurück.

1952

1. Vorsitzender
Albert Welscher
2. Vorsitzender
Jakob Krön
Oberturnwart
Hans Baumann
später wieder Theo Brinke
Schwimmwart
Helmut Büttner
Leichtathletikwart
Richard Kluth
Fechtwart
Lorenz Dirnberger
Vergnügungswart
Emil Triebel
Kneipwart
Josef Plötz

Das für den Sportplatz in Aussicht genommene Grundstück darf nicht für diesen Zweck verwendet werden.
Es laufen immer noch Verhandlungen mit dem TSV wegen des Sportplatzes an der Röthenbacher Straße und den Wiedergutmachungsforderungen. Ein neuer Platz, angeboten von der Stadt Lauf, wird als Sportplatzgelände in Erwägung gezogen. Es liegt an der Hardtstraße gegenüber dem Grundstück Bumiller.
Das 75-jährige Jubiläum des Vereins soll wegen der finanziellen Notlage im kleinsten Rahmen begangen werden.
Am 12.10. begeht die Vereinsfamilie das 75-jährige Jubiläum mit einem Festkommers im „Weißen Roß“ unter Mitwirkung der Kreisriege
Die Sportplatzangelegenheit mit dem TSV erfährt endlich einen Abschluss.
Ein neues Gelände für einen eigenen Sportplatz kann durch Tausch in der „Flur Haberloh“ erworben werden.

Dass daraus der heutige SPORTPARK HABERLOH entsteht – konnte damals kein Mensch ahnen. (Hauptartikel: Von der Turnstraße in den Haberloh‎)

Der Ausbau des neuen Sportplatzes macht gute Fortschritte.
Der BLSV gibt ein Darlehen von 8.000,- DM als 1. Hypothek.
Aus steuerlichen Gründen erfolgt die Ergänzung der Satzung um den Gemeinnützigkeits-Paragraph.
Am Jahresende zählt der Verein 386 Mitglieder.

1953

1. Turnwart
Hans Voigt
Turnerinnen
Gerda Büttner
Schriftwart
Albert Bickel
Vergnügungsausschuss
Hans Emmert und Hans Stiehl

Nun geht es mit viel Elan und Fleiß an den Ausbau der neuen Sportplatzanlage. Die Erdarbeiten haben beachtliche Ausmaße. Jeden Samstag findet Arbeitsdienst am Platz statt.
Eine Wirtschaftsbaracke als Vereinsheim für den Sportplatz kann in Nürnberg erstanden werden. Sie muss von Mitgliedern dort abgebrochen werden.

1954

Oberturnwart
Hans Voigt
Männerwart
Ernst Deuerlein
Schwimmwart
Fritz Pilz
Leichtathletikwart
Harry Friedl
Faustballwart
Franz Prill
Jugendwart
Werner Ziegler

Die Fechter führen die Kreismeisterschaften in unserer Turnhalle durch. Dem Turnerbund Mögeldorf – unserem Patenverein – statten wir bei dessen 75-jährigem Jubiläum einen Besuch ab. Ein Fahnenband wird überreicht und an den Wettkämpfen teilgenommen.

1955

2. Turnwart
Ernst Losch
Handballwart
Armin Albrecht
Fechtwart
Helmut Vogel
Tischtenniswart
Richard Kluth
Leichtathletikwart
Werner Berthold
Ski/Wanderwart
Ernst Deuerlein
Kneipwart
Friedel Ziegler

Verhandlungen wegen eines Ausbaues der Turnhalle, dem Anbau einer Bundeskegelbahn und die Errichtung eines Lichtspieltheaters der Frau Mordhorst auf dem Turnhof werden von Architekt von Miller angebahnt. Zu einem erfolgreichen Abschluss kommt es nicht.
Die Ausbauarbeiten am neuen Sportplatz gehen das ganze Jahr über weiter, erleiden aber immer wieder Unterbrechungen infolge finanzieller Schwierigkeiten.
Der freiwillige Arbeitsdienst vermisst die erwartete Beteiligung der Mitglieder. Unermüdlich im Einsatz beim Arbeitsdienst sind Albert Welscher und Frau, Albert Bickel und Friedel Ziegler, die sogar ihren Urlaub opfern. Um Mittelbeschaffung bemühen sich Turnbruder Eyrich, Fraaß und Helmreich. Ergebnis: 4.000,- DM Spenden.
In Verhandlungen mit dem Finanzministerium durch 2. Vorsitzenden Jakob Krön und Kassenwart Karl Ludwig kann als Entschädigung für den an den TSV zurückgegebenen Sportplatz ein Betrag von 9.000,— DM erzielt werden. Die Turnhalle wird von Mitgliedern, insbesondere der Familie Ziegler, gesäubert, mit Fenstergardinen versehen und getüncht.

1956

In der Hauptversammlung werden als Fachwarte bestätigt:

Handball
Gustav Fraaß
Tischtennis
Friedrich Beck
Faustball
Albert Stübel

In Eigenleistung verlegt der Verein die Wasserleitung von der „Horchstelle“ – jetzt THW zum Sportplatz.

Das E-Werk besorgt den Stromanschluss von Rudolphshof über den Bitterbach. Friedel Ziegler erhält den Zuschlag auf seine Bewerbung als Platzwart. Turnbruder Albert Stübel, der nun von Regensburg als Rentner in seine Heimatstadt Lauf zurückgekehrt ist, erhält das Bundesverdienstkreuz. Es herrscht reger Spielbetrieb, wozu auch unser neuer Platz beiträgt. Am 23.12. findet die Einweihung des Vereinsheims Haberloh statt. Oberturnwart Hans Voigt übernimmt die Ausgestaltung der Feierstunde in Anwesenheit des 1. Bürgermeisters.
Am Jahresschluss hat der Verein 398 Mitglieder, ca. 100 Kinder nehmen mit Freude am Turnbetrieb teil.

1957

Kritisch beobachtet „L’enz“ Dirnberger die Fechter
Männnerturnwart
Ernst Losch
Handballwart
Hans Ziegler
Leichtathletikwart
Albert Endres
Fechtwart
Lorenz Dirnberger
Ski / Wanderwart
Albert Welscher
Kneipwart
Hans Dube

1958

Die Vorstandschaft wird ohne Änderungen wiedergewählt.

Neue Fachwarte:

Frauen
Gretel Dümmler
Leichtathletik
Wolfgang Langner
Tischtennis
Helmut Kahlert
Ski/Wandern
Ernst Deuerlein
Presse
Hans Voigt

Eugen Moll verfasst einen Spendenaufruf an die Mitglieder für den Bau einer Aschenbahn. Turnräte besuchen damit die Mitglieder. Die Sammlung verläuft erfolgreich.

1959

Der Sportplatz erfordert noch einmal eine Planierung.
Eine Aschen-Rundbahn ist im Bau. Alle Arbeiten sind in vollem Gange.

1960

Neue Fachwarte übernehmen ihr Amt.

Handball
Herbert Krembs
Faustball
Robert Arnold
Vergnügen
Hans Emmert
Zeugwart
Fritz Schweikert
Turnräte
Konrad Helmreich – Eugen Moll – Friedel Ziegler – Konrad Krieger – Hans Schmidt

Jürgen Moll wird bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften Zweiter im Hammerwerfen und soll an den deutschen Meisterschaften teilnehmen. Der Versuch einer Vereinigung von TV 1877 und TSV scheitert bereits in den Anfängen an der Ablehnung durch die Hauptversammlung des TSV.

1961

Eugen Moll wird für den verstorbenen Jakob Krön 2. Vorsitzender.
Die TT-Mannschaft wird Tabellen-Erster und steigt in die Landesliga auf.
Der schlechte Zustand unserer Turnhalle bereitet Sorgen.
Erstmals wird der notwendige Umbau besprochen. Turnbruder Stadtbaumeister Keilholz übernimmt die Anfertigung eines Umbauplanes.

Konrad Helmreich und Karl Ludwig erwerben für Zwecke des Vereins von Frau Endres ein 1.270 qm großes Grundstück neben unserem Sportplatz für 2.500 ,-DM. Es soll als Parkplatz dienen.
Jürgen Moll wird mittelfränkischer und bayerischer Meister über 3.000 m und Vizemeister über 5.000 m Hindernislauf, Martin Jellinghaus dritter Jugendmeister im 100 m Lauf. Die Fertigstellung der Aschenbahn unter der Bauleitung von Eugen Moll geht das ganze Jahr über weiter. Die Mitglieder werden zum freiwilligen Arbeitsdienst aufgefordert.

1962

Faustballabteilung
Gerhard Hänsch
Vergnügungswart
Egon Held
Ehrenmitglied
Georg Eyrich

Der Turnhallenumbau drängt. Keine Sitzung vergeht ohne diese Frage. Ein Sparkonto als zweckgebundene Rücklage wird angelegt.
Martin Jellinghaus ist im Kommen. Er erringt über 100 m die mittelfränkische Meisterschaft und den vierten Platz in Bayern. Bei den mittelfränkischen Mehrkampf-Meisterschaften wird er Erster im Fünfkampf. Sein Lohn: Die Jahresbestennadel des BLSV.
Die Aschenbahn soll in diesem Jahr fertiggestellt werden.
Die 1. Handball-Mannschaft erringt die Meisterschaft des Bezirks Nürnberg-Ost.

1963

Neue Fachwarte:

Schüler
Reinhard Behr
Tischtennis
Horst Süßner

Ende des Jahres ist endlich die Aschenbahn unter großem Einsatz von Eugen Moll, Friedel Ziegler, Wolfgang Langner und tatkräftiger Mithilfe vieler weiterer Mitglieder fertiggestellt.
Wegen Schließung des Saales „Weißes Roß“ müssen die Tanzveranstaltungen des Vereins in den Wollner-Saal nach Heuchling verlegt werden.
Gegen Ende des Jahres steht noch einmal der Turnhallenumbau zur Debatte. Die Pläne von Stadtbaumeister Keilholz werden besprochen. Der Turnrat ist beauftragt, weitere Schritte zur Vorbereitung des Umbaues zu unternehmen.

1964

Neue Fachwarte:

Schüler
Gerhard Brinke
Zeugwart
Willi Döhler

Architekt Sämann fertigt Pläne für den Turnhallenumbau an. Ein Bauausschuss wird gebildet.
Die Leichtathleten tragen erstmals ihre Kreismeisterschaften auf unserem Platz aus. Die erfolgreichsten Leichtathleten Martin Jellinghaus und Marianne Körner wechseln zum 1. FC Nürnberg, weil sie dort bessere Förderung erwarten. Ein Wettbewerb für ein Ehrenmal im Haberloh wird ausgeschrieben. Willy Adam erhält den ersten Preis.
Eine Vereinszeitschrift soll geschaffen werden. Für die Redaktion stellen sich Alfred Bensch, Waldemar Birkmann jun. und Hans Brunner zur Verfügung.
Die Idee des Turnhallenumbaues gewinnt Freunde.
Inzwischen sind 10.246,- DM gesammelt.
Der Verein hat 492 Mitglieder und 46 Jugendliche, ferner stehen ca. 100 Kinder im Übungsbetrieb.

1965

Neue Fachwarte:

Handball
Karl Engelhardt
Tischtennis
Horst Welscher

Die Pläne für den Turnhallenumbau sind einreichungsreif. Mitgliederstand: 511 Personen.

1966

1. Vorsitzender Albert Welscher tritt zurück und wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Oberturnwart Hans Voigt übernimmt vorläufig die Vertretung bis zur Neuwahl. Neue Fachwarte werden gewählt:

Handball
Herbert Krembs
Tischtennis
Helmut Thum
Presse
Waldemar Birkmann jun.

Die Mitgliedsbeiträge müssen auf 2.50 DM erhöht werden.
Die Wasserleitung für das Wohnhaus Turnstraße (Anschlüsse und Wasseruhr) wird wegen eines Rohrbruchs von außen in das Gebäude verlegt. Die Wohnungen erhalten endlich ein Spülklosett unter Entfernung der alten undichten Grube hinter dem Haus.

Die Arbeiten führen die Hausbewohner Willi Döhler und Heinz Hofmann selbst aus. Sie ersparen dem Verein damit erhebliche Kosten.
Auf Anregung von Konrad Helmreich soll das 90-jährige Vereinsjubiläum im kommenden Jahr feierlich begangen werden, nachdem das 75-jährige Jubiläum nur schlicht ablaufen konnte.
Es wird ein Festausschuss gebildet. Er soll die Veranstaltungen im Juli 1967 arrangieren. Zwei Ölöfen zur Beheizung der Turnhalle werden angeschafft; ferner ein gebrauchter Zimmerofen für die Garderobe.

1967

Die Hauptversammlung wählt:

1. Vorsitzenden
Hans Voigt
Schüler
Reinhard Behr
Tischtennis
Gernot Albersdörfer


Das Kreisbauamt erteilt die Baugenehmigung für den Turnhallenumbau. Die Maßnahme ist von der Beratungsstelle für Übungsstättenbau durch Professor Ortner in München befürwortet.
Der Turnhof vor der Turnhalle wird für das Jubiläum hergerichtet und angesät. Das Ehrenmal auf dem Sportplatz steht; Ausführung Ernst Losch. In der Mitgliederversammlung am 16.06. wird die vom 1. Vorsitzenden ausgearbeitete neue Vereinssatzung beschlossen.
Den Ehrenvorsitzenden Albert Welscher, den langjährigen Vergnügungswart und Festwagengestalter Hans Kunze, Kassenwart Karl Ludwig und Kinderturnwart Georg Schweikert ernennt die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern. Das Jubiläum nimmt den erhofften schönen Verlauf.
Zuschussgesuche zum Turnhallenumbau werden an die Stadt Lauf, den Landkreis, den Regierungsbezirk sowie an den BLSV (mit Darlehensantrag) eingereicht.

1968

Neue Fachwarte werden:

Schüler
Max Munker
Handball
Hans Danzer
Vergnügen
Hans Kunze

Zum Gedenken an unseren, bei einem Lawinen-Unglück ums Leben gekommenen Helmut Büttner veranstaltet die Handball-Mannschaft am 22.06. ein Gedächtnisturnier. Der Vater des Verunglückten, Turnbruder Leonhard Büttner, hat einen Pokal gestiftet. Der aus unserem Verein hervorgegangene Leichtathlet Martin Jellinghaus erringt zwei deutsche Meisterschaften über 200 und 400 m. Bei der Olympiade in Mexiko gewinnt er mit der 4 x 400 m Staffel die Bronze-Medaille. Er wird von der Stadt unter Beteiligung der Vereine feierlich empfangen. Die Firma Schätz und Röhlig beginnt mit dem Turnhallenumbau. Die Westwand muss unterfangen werden. Der Rohbau des westlichen Anbaues für Heizung, Geräteraum und Seiteneingang wird erstellt.
Unerwartet verstirbt unser Schriftwart Albert Bickel.
Der Kassenwart Karl Ludwig erkrankt schwer, so daß der 1. Vorsitzende die Kasse übernehmen muss.

1969

Neuwahlen ergeben:

Schriftwart
Karl Eckstein
Kassenwart
Werner Schweikert
Schülerwart
Dieter Merschmann
Schwimmwart
Herbert Grösch
Vergnügungswart
Fritz Pilz

Für den Turnhallenumbau ist aus Bundesmitteln kein Zuschuss zu erwarten. Der Landesjugendring sagt ab. So entsteht eine Finanzierungslücke von 31.000,- DM.
Der Verkauf des Turnhofes wird deshalb erwogen.
Ehrenmitglied und und Kassenwart Karl Ludwig wird zu Grabe getragen.
Der Verein erhält auf Gesuch des 1. Vorsitzenden für eine Flutlichtanlage auf dem Sportplatz kostenlos zwei Betonmasten von der Stadt Lauf.
Vom BLSV werden für den Turnhallenumbau ein Zuschuss von 50.000.- DM und ein Darlehen von 25.000,- DM zugesagt.
Turnbruder Waldemar Birkmann gründet eine Damen-Handballmannschaft.
Bei einer Fahrt der Handball-Abteilung zum Filzsteinhaus am Gerlos-Paß wird an der Unfallstelle für Helmut Büttner ein Gedenkkreuz aufgestellt.
Der erste Bauabschnitt in der Turnstraße (Seitenanbau der Turnhalle) wird fertiggestellt, ein kellergeschweißter Öltank eingebaut.
In den Sommerferien setzt man die neuen Glasbaustein-Fenster in die alte Halle ein.
Der zweite Bauabschnitt (Südanbau) kann begonnen werden.
Der Landkreis Lauf erwägt, den Bau einer 400-m-Bahn beim Neubau des Gymnasium-Sportplatzes zu sparen. Man macht dem TV 1877 das Angebot, auf unserem Platz im Haberloh eine Kunststoff-Bahn zu errichten. Bedingung wäre, daß das Gymnasium unseren Platz benutzen kann. Nach einer Ortsbesichtigung am Gymnasium entschließen sich die Kreisräte für den Bau einer Kunststoff-Bahn beim Gymnasium, weil insbesondere der Weg vom Gymnasium zu unserem Platz als zu weit empfunden wird.

Fußballer auf der Schönberger Heide (ca. 1965-1970)

1970

Die Vorstandschaft wird einstimmig wieder für drei Jahre gewählt. Als neue Turnratsmitglieder fungieren: Hans Ziegler Eugen Längle Herbert Krembs Oskar Danner Dieter Büch

Das Landesturnfest in Ingolstadt wird besucht. Ein Motor-Rasenmäher kann gekauft werden.
Den Bau von Tennisplätzen im Haberloh bei gleichzeitiger Gründung einer Tennisabteilung beschließt die Mitgliederversammlung am 3.11. Im Sommer muss wegen des Turnhallen-Umbaus der Übungsbetrieb in der Halle völlig eingestellt werden.
Schulturnhallen dienen als Ausweichquartier für die Erwachsenen. Die Kinderturnstunden entfallen. Das macht sich sehr nachteilig bemerkbar. Der erste Vorsitzende berichtet von seiner Not mit den Handwerkern, die ihre Termine nicht einhalten. Der Umbau verzögert sich immer wieder. Die Baufirma Schätz und Röhlig bricht zusammen – ein neues Handikap. Die Baupreise steigen ständig- die Einhaltung der Kostenvoranschläge ist längst unmöglich geworden.

1971

Die Hauptversammlung am 19.03. beschließt, dass jedes Mitglied für den Turnhallenumbau einen Mindest-Spendenbeitrag von 20,- DM zu leisten hat. Die Verpflichtung zur Leistung freiwilligen Arbeitsdienstes soll damit abgegolten sein. An alle Mitglieder wird ein Rundschreiben herausgegeben.

Es wird neu gewählt:

Leichtathletik
Roland Hammer

Unerwartet verstirbt Gerätewart Willi Döhler. Er war einer der eifrigsten Helfer beim Turnhallen-Umbau.

An die Stadt Lauf wird ein weiteres Zuschussgesuch, ein Nachfinanzierungsgesuch an den BLSV gerichtet.

Am 01.06. können die neuen Tennisplätze in Betrieb genommen werden.

Tenniswart
Oskar Danner

Der Turnhallen-Umbau macht Fortschritte.
Anfang Juni kann der Turnbetrieb in unserer Halle wieder beginnen. Das Bezirksturnfest in Hilpoltstein wird besonders für unsere jungen Turnerinnen zum Erlebnis.
Die Leichtathletik-Gemeinschaft (LAG) wird gegründet. Die Laufer Vereine sowie Neunkirchen a. S., Rückersdorf und Eschenau treten bei. Initiator ist Günther Zeltner.
Man will bei Wettkämpfen schlagkräftige Mannschaften stellen können. Die Tennis-Abteilung zählt 105 aktive Mitglieder. Durch den Zuwachs in der Tennis-Abteilung und die verbesserten Verhältnisse in unserer Turnhalle erhöht sich die Mitgliederzahl ständig. Am Jahresende sind es 770 Mitglieder.
Der Kassenbericht weist einen Rekordumsatz von 418.862,91 DM Einnahmen und Ausgaben aus.

1972

2. Vorsitzender Eugen Moll legt aus beruflichen Gründen sein Amt nieder. Eugen Längle vertritt ihn bis zur Neuwahl. Neue Fachwartaufgaben übernehmen:

Tischtennis
Gerhard Voack
Tennis
Erdmann Sembach
Schwimmen
Otto Hartwig

Mit Ruth Längle wird erstmals eine Frau in den Turnrat gewählt.
Der Turnplatz an der Nürnberger Straße muss zur weiteren Finanzierung des Turnhallenumbaues veräußert werden. Turnbruder Konrad Helmreich macht einen Interessenten ausfindig, der dafür 100.000,- DM bietet. Die Stadt tritt in dieses Angebot ein und erhält den Zuschlag.
Der Gegenwert verbessert die Finanzierung des Turnhallenumbaues, der sich auf nunmehr 430.000,- DM beziffert. Vom BLSV werden ein weiterer Zuschuss von 30.000,- DM und ein Darlehen von 15.000 ,-DM in Aussicht gestellt. Die Handballabteilung veranstaltet gemeinsam mit dem SK Lauf einen Faschingszug.
Am 17.06. findet die Einweihung der umgebauten Turnhalle statt. Die Zahl der Ehrengäste ist groß. Der Verein lädt zum kalten Büfett ein. Der Nachmittag dient als Tag der offenen Tür. Viele Mitglieder und Einwohner kommen um sich das gelungene Werk anzusehen.
Am 29.07. veranstaltet die Handballabteilung erstmals auf unserem Sportgelände die „Haberloh-Kirchweih„, die nun jährlich durchgeführt werden soll.
Die Flutlichtanlage mit den beiden von der Stadt gestifteten Masten wird errichtet.
Die Tennisplätze erhalten ebenfalls eine Flutlichtanlage. Am 16.12. kommt es, ähnlich der LAG, zur Gründung einer Schwimmgemeinschaft unter dem Namen „SG Lauf“. Drei Laufer Vereine gehören ihr an.
Die Brauerei Arnold erklärt sich gegen Abschluss eines Bierlieferungsvertrages bereit, die Parterre-Räume im Wohnhaus an der Turnhalle zu einer Gaststätte umzubauen. Die Arbeiten werden während des Winters durchgeführt.

1973

Beim Weihnachtstanz in unserer Turnhalle werden Karl Fraaß, Konrad Helmreich, Konrad Krieger, Theo Brinke, Friedel Ziegler und Frieda Zimmermann für ihre Leistungen im Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Auf Anregung von Dieter Merschmann wird eine Volleyball-Abteilung gegründet, die er als Fachwart übernimmt.

Die Vorstandschaft wird in gleicher Besetzung neu gewählt.

2. Vorsitz
Eugen Längle
Leichtathletik
Werner Ledwig
Handball
Rainer Kolar
Volleyball
Eberhard Stanjek

Eine Satzungsänderung bewirkt, dass bei der Tennisabteilung die Mitgliederzahl begrenzt wird und nur Kinder von Vereinsmitgliedern aller Abteilungen aufgenommen bzw. unterrichtet werden.
Am 1.04. kann die Speisegaststätte TV 1877 im Wohnhaus an der Turnhalle eingeweiht werden. Klaus und Brunhilde Zimmermann (bisher „Zum Roten Ochsen“) übernehmen als Wirtsehepaar.
Am 7.04. findet das erste Bühnenschauturnen des Vereins in der Turnhalle statt. Der Erfolg ist groß. Im neugestalteten Saal müssen viele Zuschauer stehen. Die Brauerei Arnold baut für unsere Pächter des Vereinsheims Haberloh kostenlos zwei Wohnräume an.
Für die Tennis-Abteilung werden noch zwei weitere Tennisplätze gebaut und mit der Begrüßung des 1.000 Mitgliedes des Vereins eingeweiht. Die Nord- und Westseiten des Wohngebäudes (mit Gaststätte) an der Turnhalle werden verputzt.
Den alten Schuppen hinter dem Haus und die Waschküche bauen Friedel und Werner Ziegler sowie Fritz Poll, Lorenz Dirnberger und Klaus Zimmermann um.
In einer Mitgliederversammlung am 26.10. müssen die Beiträge auf 5,- DM erhöht werden, da sonst die Zinslast nicht getragen werden kann.
Am 1.11. verstirbt der Ehrenvorsitzende Albert Welscher, der sich um den Verein sehr verdient gemacht hat.
Unser langjähriger Handballtorwart Heinrich Pöhlmann erliegt einer heimtückischen Krankheit.

1974

Neue Fachwarte werden:

Handball
Emil Glinz
Musikzug
Helmut Krönert

Dem Verein hat sich eine Musikgruppe, die aus dem TSV-Musikzug ausgetreten ist, angeschlossen.
Anläßlich der 600-Jahrfeier des Glockengießerspitals beteiligt sich der Verein an einem „Laufer Abend“ in unserer Turnhalle. Die Leitung hat der 1. Vorsitzende Hans Voigt übernommen. Es wird ein voller Erfolg.
Kassenumsatz 258.534,59 DM. Der Verein hat 961 Mitglieder, 300 Kinder

1975

Neue Fachwarte übernehmen:

Schüler
Gerhard Brinke
Jugendturnerinnen
Christel Scharf
Handball
Klaus Wächter
Tischtennis
Gerald Ziegler

In den Turnrat rückt als weitere Frau Annerose Bannagott nach.
Ein Festausschuss für das 100-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1977 wird bestimmt, um möglichst frühzeitig Vorschläge für die Durchführung zu sammeln.
Der dringend nötige Umbau der Umkleide- und Waschräume im Haberloh geht in Planung. Auch hierbei denkt man an das bevorstehende Jubiläum.
Eine ursprünglich vorgesehene „große Lösung“ lässt sich aber wegen der Sperrung von Zuschüssen bis 1981 nicht durchführen. Deshalb entschließt sich der Bauausschuss für eine verkleinerte Maßnahme, die man zunächst selbst finanzieren kann. Mit den Arbeiten wird noch im selben Jahr begonnen.

1976

1. Vorsitzender Hans Voigt, der Ende des Jahres in den Ruhestand tritt, legt sein Amt nieder. Einer weiteren dreijährigen Amtsperiode will er sich nicht mehr stellen. Die Wahl:

1. Vorsitzender
Hagen Wohlleben
2. Vorsitzender
Eugen Längle
Schriftwart
Karl Eckstein
Kassenwart
Werner Schweikert
Oberturnwart
Gerhard Brinke
Schwimmen
Wolfgang Fischer
Volleyball
Gerd Wollgast

Hans Voigt wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Der Festausschuss legt den Rahmen für das 100-jährige Jubiläum im kommenden Jahr fest. Es soll zwischen dem 03. und 19. Juni 1977 stattfinden. Die neuen Umkleideräume im Haberloh können fertiggestellt und ihrer Bestimmung übergeben werden.
Einer geplanten Straße entlang des Vereinsgeländes Richtung Bitterbach stimmt die Versammlung unter der Voraussetzung zu, dass ein gleichwertiger Grundstückstausch gelingt.

Fortsetzung

  1. Vereinschronik (1877-1926) ‎
  2. Vereinschronik (1927-1976)
  3. Vereinschronik (1977-2002) – 100 Jahre TV 1877