Qualifikation der B-Jugend blieb unter den Erwartungen

Nachdem die B-Jugend sich leider nicht für die Landesliga qualifizieren konnte, muss man sich eben mit ÜBOL-Handball zufriedengeben.

Nach der ersten Quali-Runde fuhr man mit 6:0 Pluspunkten aus Burlafingen wieder nach Hause. Der Grund für ein derart gutes Ergebnis war die geschlossene Teamleistung. Genau zwei Wochen darauf musste die Mannschaft nach Fürstenfeldbruck zur zweiten Qualifikationsrunde für die Bayernliga, in welcher man gegen alljährliche Bayernligateams wie den TuS Fürstenfeldbruck und den HT München spielen musste. Durch einen unvorteilhaften Spielplan ging uns die Kraft im letzten Spiel gegen HT München aus und wir mussten uns mit 2:4 Punkten im Gepäck geschlagen geben. In der Heimquali um die Landesliga funktionierte nichts mehr, nachdem mit der JSG Fürther Land die stärkste Mannschaft besiegt wurde, lief überhaupt nichts mehr rund für das Team um Trainer Phillip Götschel.

Mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen war nun auch der Traum, Landesliga zu spielen, geplatzt.

 Nun ist es Ziel, die Meisterschaft in der ÜBOL-Nordost zu gewinnen und ebenfalls das folgende Meisterschaftsturnier um die endgültige ÜBOL-Meisterschaft zu gewinnen.

 Das Team freut sich auf zahlreiche Unterstützung im Sportpark am Haberloh in Lauf.

B-Jugend des TV Lauf überzeugt beim Beachhandballturnier des ESV Flügelrad

„Sehen und gesehen werden“ – Das war das Motto des TV 1877 Lauf für das alljährliche Beachhandballturnier beim ESV Flügelgrad. 

Die Ausnahmetalente aus Lauf sind mit einem sehr dünnen Kader angereist, da parallel zu dem Turnier die Kunigundenkirchweih in Lauf stattgefunden hat. So mussten einige Spieler Promotionsarbeit leisten und für Autogramme und Fotos bereitstehen.

Daher reiste man letztlich mit 6 Spielern an.

Das Ziel Turniersieg traten Jannis Harenz, Elias Wolf, Noah Bauer, Luca Schindler, Paul Hunold und Finn Lanfer an, der auch unter dem Spitznamen „Mosler“ angesprochen wurde.

In die Vorrundengruppe der Laufer wurden der HBC Nürnberg, der TV Dettelsbach, der ESV Flügelrad und die T-Dogs dazugelost.

Der erste Gegner in diesem Turnier war für die Laufer der HBC Nürnberg. 

Die neu gegründete Spielgemeinschaft aus dem TV Eibach und dem Post SV Nürnberg hatte in diesem Match keine Chance gegen die Ausnahmetalente aus Lauf. So gewannen die 77er beide Halbzeiten deutlich.

Anschließend stand das Match gegen den TV Dettelsbach an. Der Gegner war für Startrainer Götschel nur schwer einzuschätzen und so musste man sich auf alles gefasst machen. In der ersten Hälfte entpuppte sich ein Spieler der Dettelsbacher als sehr torgefährlich – mit seinen eleganten Pirouetten brachte dieser seine Mannschaft immer wieder in Führung und sorgte letztlich für den verdienten Halbzeitsieg.

In der zweiten Hälfte orderte Götschel eine Manndeckung für diesen Spieler an und sofort konnte man einen anderen Spielverlauf erkennen. Die Laufer Auswahlspieler nahmen den Gegner förmlich auseinander und gewannen deutlich die zweite Hälfte. Im Penaltywerfen zeigte man schließlich konstant gute Würfe und besiegte den Gegner aus Dettelsbach.

Im dritten Spiel war der Gegner der ESV Flügelrad. Vor dem Spiel waren die Rollen eigentlich klar verteilt: Favorit gegen die „nur“ in der Landesliga spielenden Flügelräder waren die Mannen aus Lauf. Nichtsdestotrotz durfte man die Mannschaft nicht unterschätzen, da diese aufgrund des Heimvorteils stark motiviert war. Und so kam es auch, dass die Unterstützung der Heimfans der Mannschaft „Flügel“ verlieh und sie den Laufern eine Halbzeit abnehmen konnten. Im Penaltywerfen zeichnete sich dann ein Krimi ab. Beide Teams schenkten sich dort nichts, doch am Ende waren die Gastgeber das glücklichere Team und gewannen das Shoutoutwerfen.

Der letzte Vorrundengegner war ein Gegner auf Augenhöhe – der letztjähriger bayrische Beachhandballmeister namens „T-Dogs“. Das Spiel bot letztlich das, was zu erwarten war: attraktiven, hochklassigen Beachhandball. Und so verwunderte es keinem, dass jede Mannschaft eine Halbzeit gewann und wieder einmal das Penaltywerfen eine Entscheidung herbeiführen muss. In diesem Shoutout zeigten die T-Dogs allerdings ihre Erfahrung bei solchen Stresssituationen und entschieden das Spiel letztlich für sich.

Nach dem Ende der Vorrundenspiele sind die auserwählten Spieler aus Lauf davon ausgegangen, sich für das Halbfinale qualifiziert zu haben.

Darum hat Coach Götschel für die Jungs gesundes Essen organisiert und eine Bettzeit vorgegeben. Streng diszipliniert sind die Spieler um 23 Uhr ins Zelt gegangen, um sich von dem ankommenden Regen zu schützen und sich für den kommenden Tag auszuruhen.

Besonders erwähnenswert in dieser Hinsicht sind die Spieler Luca Schindler und Finn „Mosler“ Lanfer, die dabei als Vorbilder vorangingen. Für Trainer Götschel ging die Nacht etwas länger; im stürmenden Regen wurde eine intensive Gegneranalyse vorgenommen.

Am Folgetag dann der Schock: Aufgrund eines organisatorischen Fehlers der Turnierverantwortlichen war man schliesslich doch nicht 2. sondern 3. und musste in der Verliererrunde antreten. Dort traf das Starensemble aus Lauf auf Wendelstein und Flügelrad. Dort wurde man seiner Favoritenrolle gerecht und „zerstörte“ förmlich seine Gegner. Gerüchte besagen, dass bei den Kontrahenten Tränen geflossen sind. 

Schliesslich schloss man das Turnier als 5. Platz ab. Obwohl kein Spiel in regulärer Spielzeit verloren gegangen ist, musste man sich mit diesem Endresultat zufrieden geben.

Ein grosser Dank geht an die mitgereisten Fans, die das Team unterstützt haben. Jetzt gilt es den Fokus auf die Saison zu legen und die Mission Meisterschaft kommende Saison anzugehen.

Auf gehts 77 er, auf gehts!!!!!