Karate – Wir über uns

Wer sind wir?

Die Karate-Abteilung wurde 2007 gegründet und praktiziert das traditionelle Shotokan Karate-Do. Martin, Jochen und Gerhard sind die Karate-Trainer. Wir machen Breitensport. Karate kann in jedem Alter und in jedem Schwierigkeitsgrad wirkungsvoll trainiert werden. Mit wirkungsvoll ist gemeint, sich im Zweifelsfall ohne Waffen verteidigen zu können.

Wir haben Trainingsgruppen für Erwachsene und Jugendliche und eine für Kinder ab zehn. Gürtelprüfungen sind im Karate-Do immer wieder wichtige Meilensteine für jeden Karateka – so werden die Karate-Praktizierenden genannt. Die Gürtelprüfungen geben dem Karateka die individuelle Bestätigung, dass er durch sein Training wieder eine Stufe weiter gekommen ist. Bis zum Meister-Grad mit dem Schwarzen Gürtel gibt es 10 Gürtelprüfungen.

Was machen wir?

Shotokan Karate wird in den drei Formen Kihon, Kumite und Kata trainiert. Kihon bedeutet Grundschule und Technik-Training, Kumite umfasst Partner-Training und Kampfübung.

Kata ist das Herzstück des Shotokan Karate-Do, bedeutet wörtlich „Form“ und stellt einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner dar. Es gibt 27 Shotokan Kata, die sich im Schwierigkeitsgrad deutlich unterscheiden. Aus der Anwendung der Kata leiten sich die Grundprinzipien der Selbstverteidigung ab, entsprechend der defensiven Grundhaltung des Karate-Do.

Übungen zum Aufbau von Muskulatur, Ausdauer, Geschmeidigkeit und Konzentrationsfähigkeit gehören als elementare Grundelemente ebenfalls zum Trainingsinhalt.

Was ist das Besondere in unserer Sportart?

Shotokan ist eine von mehreren Stilrichtungen des traditionellen Karate-Do, die seit dem 15. Jahrhundert in Okinawa – heute eine japanische Insel – entstanden sind und perfektioniert wurden.

Karate-Do heißt übersetzt „der Weg der leeren Hand“. Das bedeutet, Verteidigung ohne Waffen – mit leerer Hand – zu trainieren. Im Karate-Do gibt es mehrere Grundprinzipien, die einerseits diesen defensiven Charakter zum Ausdruck bringen, gleichzeitig aber auch die Bedeutung der eigenen Einstellung und der Arbeit daran hervorheben. Die wichtigsten sind:

  • Der Weg des Karate beginnt und endet mit Respekt
  • Im Karate gibt es keinen ersten Schlag
  • Denke nicht ans Gewinnen, sondern ans Nicht-Verlieren
  • Sei stets aufmerksam, gewissenhaft und erfinderisch auf deinem Weg
  • Willst Du andere besiegen, musst Du Dich erst selbst besiegen

Das Training soll daher auch Konzentration, Wachsamkeit und Ruhe stärken. Ziel ist es, in der konkreten Situation Konflikte schon in ihrem Entstehen zu erkennen und zu bereinigen, damit es gar nicht erst zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung kommt.

Worauf legen wir Wert?

Wichtig ist regelmäßiges Training. Dies gilt sowohl für Karateka auf Anfänger- und Farbgurt-Ebene als auch für Fortgeschrittene, die sich mit Karate verteidigen könnten. Nur durch permanentes Üben gelingt es, die Technik, Partnerübungen und Kata zu verbessern, um sich für die Gürtelprüfungen vorzubereiten. Ohne ständiges Training würde auch die Wirkung in der Selbstverteidigung sehr schnell nachlassen, was dann zu einer gefährlichen Selbstüberschätzung führen könnte. Wenn ich als Kind immer nach dem „Trick“ beim Karate gefragt habe, so weiß ich heute, dass der „Trick“ der Weg der ständigen Übung ist – der Karate-Do.

Quellen: Die Grundaussagen zum Karate-Do snd vielfach veröffentlicht, unter anderem unter Wikipedia.de oder auf den Internetseiten der Karateverbände DKV (karate.de) und BKB (karate-bayern.de).