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Nicht geändert hat sich unser Vereinslogo. Wie Sie im Vergleich erkennen können, ist es dem Stadtwappen von Lauf nachempfunden. Dazu findet sich der Mitte zwischen den Türmen das Turnerkreuz.

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Vereinschronik (1977-2002)

Fortsetzung

  1. Vereinschronik (1877-1926) ‎
  2. Vereinschronik (1927-1976)
  3. Vereinschronik (1977-2002) – 100 Jahre TV 1877

1977

Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto

100 Jahre TV 1877 Lauf

Ehrenvorsitzender Voigt entwirft aus diesem Anlass ein neues Vereinswappen. Neben dem Programm der Jubiläumswochen werden auch alle sonstigen Sportereignisse im Verein unter dem Aspekt der 100. Wiederkehr des Gründungsjahres veranstaltet. Die Jahreshauptversammlung bestätigt bei unverändertem Vorstand alle Fachwarte und die weiteren Mitglieder des Turnrats. Lediglich Wendelin Glöckner rückt für Franz Hoyer nach. Sorgen bereitet der Zustand des Vereinsheimes Haberloh. Die Pächterfrage kann neu gelöst werden.
Man entschließt sich auch aus diesem Anlass zu einer gründlichen Renovierung einschließlich Wärmedämmung, Heizungseinbau usw. und Installierung einer öffentlichen Gaststätte.
Am 01.04. erfolgt die Inbetriebnahme durch das Pächterehepaar Franz und Ingrid Porstner.

Der Festausschuss und die beteiligten Abteilungen stecken tief in den Vorbereitungen. Unter dem Vorstand

Vorsitzender
Hagen Wohlleben
Ehrenvorsitzender
Hans Voigt
2. Vorsitzender
Eugen Längle
Schriftführer
Karl Eckstein
Kassenwart
Werner Schweikert
Oberturnwart
Gerhard Brinke

werden die Jubiläumsveranstaltungen mit großer Sorgfalt vorbereitet und sehr erfolgreich durchgeführt.

Besonders erwähnenswert ist das auf Initiative von Hagen Wohlleben am 11.06. am Oberen Marktplatz durchgeführte „Marktfest„, bei dem schon vier Bierstände und ein Podium aufgestellt werden. Vier Musikkapellen sowie verschiedene Vorführungen sorgen erstmals bei einer solchen „Freiluftveranstaltung“ für viel Spaß. Dass daraus das spätere Altstadtfest entstanden ist, wird von den 77ern nicht in Zweifel gezogen.
In Festwochen vom 04. – 19. Juni kann sich der Verein mit sportlichen Veranstaltungen aller Abteilungen wirkungsvoll darstellen.

Ein besonderes Ereignis ist der Jubiläumsfestball am 04. Juni, für den die Stadt Lauf erstmals die Aula der Bertleinschule für Vereinszwecke zur Verfügung stellt.
Neben dem, in der eigenen Halle vor zahlreichem Publikum durchgeführten „Bunten Abend“, ist der an gleicher Stelle am 18. Juni veranstaltete Festkommers der absolute Höhepunkt des Jubiläums.
Vor zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft hält der damalige Vizepräsident des Deutschen Turnerbundes Dr. Josef Göhler die Festrede mit grundsätzlichen Ausführungen über das Selbstverständnis der Turner und der turnerischen Ideen zur damaligen Zeit.
1. Vorsitzender Hagen Wohlleben betont in seiner Rede, dass für den Verein Geldpreise, Siegprämien, Handgelder usw. nach wie vor „Gift für die Wurzeln unserer Arbeit sind und es hoffentlich auch in Zukunft bleiben“. – Letzteres hat sich bis in die Jetztzeit leider nicht ganz halten lassen.

Außerdem ist bemerkenswert, dass am 01. April die Familie Porstner für eine längere Zeit die Vereinsgaststätte im Haberloh übernimmt, die vorher für rund 50.000,- DM saniert wird.
Die 1. Mannschaft Tischtennis spielt weiterhin in der Landesliga.

1978

In der Hauptversammlung wird eine neue Platzordnung beschlossen.
Das Dach der Turnhalle wird undicht und muss saniert werden.
Die Abteilung Hobbyfußball „FF Heide“ unter Führung von S. Schlosser wird gegründet.
Am Deutschen Turnfest in Hannover nimmt eine größere Gruppe teil. Erstmals wird die Haberloh-Kirchweih in größerem Rahmen durchgeführt. Die Einnahmen und Ausgaben des Vereins bewegten sich noch in einer Größenordnung von 140.000.- DM.

1979

Aus dem Vorstand scheidet Gerhard Brinke aus beruflichen Gründen aus und wird durch Manfred Bannagott als Oberturnwart ersetzt.
Die Turnhalle erhält mit Hilfe einer Brauerei eine eigene Bestuhlung.
Ein Neubau für den Musikzug für rd. 100.000,- DM wird ins Auge gefaßt und geplant.
Rosenmontagsball und Bockbierfest in der Turnhalle sind Selbstverständlichkeiten.
Eine Beteiligung am Marktfest 1980 (dabei wird erstmals der Name „Altstadtfest“ verwendet) wird bei der Stadt zugesagt.
Der Musikzug beteiligt sich an einem Festzug in Meran.

1980

Mina Altschäffel wird Ehrenmitglied und Waldemar Birkmann Vergnügungswart.
Auf Vermittlung von Gerhard Brinke finden in der Turnhalle die Bayerischen Turn-und Mehrkampfmeisterschaften statt.
Die Volleyball A-Jugend wird Bayerischer Vize-Meister.
Der Musikzug reist nach Amerika.

1981

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt, die seit 1974 bestehenden Beiträge von 5,— DM auf monatlich 8,— DM anzuheben. Die Tennisabteilung erneuert für 150.000,- DM die Beläge ihrer fünf Plätze. Die Kosten (davon 50.000.— DM Darlehen) werden ausschließlich von dieser Abteilung aufgebracht.
Adolf Koch wird bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Neuseeland Vize-Weltmeister im Fünfkampf.

1982

In der Hauptversammlung am 02.04. wird der Vorstand bestätigt:

Hagen Wohlleben
1. Vorsitzender
Eugen Längle
Vorstand
Werner Schweikert
Kassenwart
Karl Eckstein
Schriftführer
Waldemar Birkmann
Vorstand

Eine neue Satzung, die dem Vorstand erstmals als Kollegialorgan eine straffere Führung ermöglicht, wird nach mehrjähriger Vorarbeit beschlossen. Der Sportbetrieb liegt fortan in der Verantwortung der Abteilungen. Die Mitgliederzahl beträgt 1.506 Personen.
Zwei weitere Flutlichtmasten werden durch die FF Heide installiert. Adolf Koch wird Senioren-Europameister im Weitsprung und Fünfkampf.

1983

Ein Jahr ohne besondere Vorkommnisse. Die neue Satzung muß erst mit Leben erfüllt werden. Viel organisatorisches Umdenken ist gefordert. Die „Laufer Turnhallennot“ bedroht zunehmend das Vereinsleben.

Adolf Koch wird Weltmeister im Weitsprung.
Die 1. Handballmannschaft erringt die Kreismeisterschaft.

1984

Für den aus dem Vorstand ausscheidenden Waldemar Birkmann wird Waldemar Juraschek gewählt.
Der Verein organisiert unter wesentlicher Beteiligung des Musikzuges das Altstadtfest und entscheidet sich einmütig gegen Festzelte auf dem Marktplatz. Die Einnahmen und Ausgaben sind auf ca. 220.000,– DM angestiegen. Zwei Faschingsbälle werden auf Vereinsebene durchgeführt. Beim Musikzug wechselt die musikalische Leitung von K. H. Stadler zu Werner Brückner.
Ab Juni steht mit der Eröffnung der Bitterbachhalle in Lauf endlich eine für Handballspiele geeignete Halle zur Verfügung.

1985

Der Vorstand unter Hagen Wohlleben wird komplett wieder gewählt.
Mit der wieder gegründeten Fechtabteilung (Rüdiger Sturm) und der nach langen Bemühungen neu gegründeten Abteilung Tanz (Heinz Höpfner) stehen im Verein zwei zusätzliche Angebote zur Verfügung.
Die 1. Handballmannschaft steigt in die Verbandsliga Nord auf.
„Roter Stern Belgrad“ gastiert am 14.02. als Testgegner in der Bitterbachhalle.
Adolf Koch wird in Rom Senioren-Weltmeister im Fünfkampf.

1986

Mit dem Tod von Eugen Längle verliert der Verein ein langjähriges verdientes Mitglied. Seine Arbeit, insbesonders im Vorstand, hat das Vereinsleben deutlich mit geprägt.

1987

Für Eugen Längle wird Erdmann Sembach Vorstandsmitglied. Anlässlich des 111-jährigen Bestehens übernimmt der TV wieder einmal das Altstadtfest. Ein großer „Gala-Abend“ in der Bertlein-Aula sprengt fast die guten alten 77er Maßstäbe.
Adolf Koch wird in Melbourne wieder Weltmeister im Fünfkampf.
Manfred Kohlmann erringt den Bayerischen Meistertitel im Tischtennis-Doppel.

1988

Nachdem Erdmann Sembach eine Wiederwahl ablehnt, wird Klaus Wächter in den Vorstand berufen.
Die 1. Handball-Mannschaft steigt in die Oberliga auf.
In der Bitterbachhalle findet ein vielbeachteter Bundesliga-Wettkampf im Kunstturnen zwischen dem FC Bayern und Neckarsulm („Gienger Riege“) statt.
Der Musikzug findet nach langem Suchen eine neue Bleibe in einer Baracke am Ortsrand von Neunkirchen a.S.

1989

Ein Jahr mit viel Routinearbeit im Vorstand und anhaltendem Wachstum in den Abteilungen und Sparten.
Die verschiedensten Überlegungen zum Bau einer eigenen Halle werden angestellt, nachdem die vom Verein lange favorisierten Lösungen im Rahmen eines kommunalen Schulbaues immer aussichtsloser werden.
Die Einnahmen und Ausgaben sind auf 571.000,- DM angestiegen.
Die 1. Handballmannschaft kann sich in der Oberliga halten.

1990

Die Verhandlungen des Vorstandes mit der Stadt Lauf zum Bau einer 2- bzw. 3-fach-Halle werden konkreter. Die Stadt Lauf signalisiert jetzt deutliches Interesse am Vereinsgrundstück an der Turnstraße.
Zum Bau weiterer drei Tennisplätze kann für rund 80.000,- DM ein direkt anschließendes Grundstück im Haberloh erworben werden.

1991

Die Handballer steigen in die Regionalliga auf. Allerdings bereiten die Kosten für diese Mannschaft schon einige Sorgen.
Für den ausscheidenden Karl Eckstein kommt Hans Ziegler in das Vorstandsgremium.
In der Hauptversammlung kann berichtet werden, dass für den immer konkreter werdenden Turnhallenbau bereits 270.000,- DM Rücklagen gebildet werden konnten. Die Tennisabteilung baut die Plätze 1 – 3 auf Sand um und errichtet die Plätze 4-6 neu.
Mit den Gesamtkosten in Höhe von 282.000,-DM werden unter der Leitung von Prof. Dr. Männel auch das Tennishäuschen und eine Tribüne errichtet

1992

Für den zurücktretenden Finanzvorstand Werner Schweikert, der seit 1969 dieses Amt ausübte, wird Renate Wolter gewählt.
Die 1. Tischtennismannschaft spielt – wie seit Jahren – in der Bayernliga. Adolf Koch nimmt mit 75 Jahren bei den Europameisterschaften Abschied vom Leistungssport, mit einem Weltrekord im Fünfkampf seiner Altersklasse.

1993

Mit Hans Voigt verstirbt der Ehrenvorsitzende des Vereins. Von 1966 bis 1976 führte er den TV 1877 in hervorragender Weise.
Nach langen Verhandlungen beschließt der Stadtrat Anfang des Jahres den Bau einer 3-fach Halle im Haberloh zu folgenden Bedingungen:

  • Die Stadt erwirbt das Grundstück Turnstraße mit der alten Turnhalle und baut dafür die neue Halle.
  • Der TV 1877 beteiligt sich am Neubau mit 3 Mio. DM . Das Projekt geht nach Fertigstellung in Vereinseigentum über.
    Der Wert des Grundstücks an der Turnstraße wird mit 2 Mio. DM angesetzt und von der Stadt verrechnet.

Der Notarvertrag wird am 24.11. unterschrieben – eine „Jahrhundert-Entscheidung“. Die Rücklagen betragen inzwischen rund 400.000,—DM.
In der Mitgliederversammlung am 26.03. wurde dem Projekt einstimmig zugestimmt. Für den ausscheidenden Waldemar Juraschek wird Alfred Gsell in den Vorstand gewählt.
Die Tennisabteilung baut die Plätze 7 und 8 für 80.000,- DM auf Sand um. Die 1. Handballmannschaft bleibt in der Regionalliga.

1994

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gibt Hagen Wohlleben, der seit 1976 den Verein führt und damit auf die absolut längste Amtszeit in der Vereinsgeschichte verweisen kann, den Vorsitz ab, weil er die jahrzehntelange quälende Turnhallenfrage unter „Dach und Fach“ weiß und auch als Sparkassen-Chef in den
Ruhestand geht. Es werden gewählt:

Klaus Kreutzer
1. Vorsitzender
Hans Ziegler
Vorstand
Renate Wolter
Vorstand
Klaus Wächter
Vorstand
Alfred Gsell
Vorstand

Hagen Wohlleben wird Ehrenvorsitzender.
Nach intensiver Diskussion wird der seit 1981 unveränderte Vereinsbeitrag pro Monat von 8,— auf 12,— DM erhöht. Die enormen Kosten der neuen Halle sind der Grund für diese deutliche Anhebung.
Die 1. Handballmannschaft spielt weiter in der Regionalliga und die 1. Tischtennismannschaft im 12. Jahr in der Bayernliga.

1995

Die im Auftrag der Stadt erstellten Pläne für die neue Halle werden vorgestellt und beraten. Der Verein beschließt die Planung um ein Vereinsheim mit öffentlicher Gaststätte und ein Hausmeisterhaus zu erweitern. Die Rücklagen dafür betragen jetzt 584.000,-DM.
Die Abteilung Sport und Spaß unter der Führung von Gerhard Brinke wird neu gegründet.
Eine Geschäftsstelle unter der Leitung von Gertraud Kreutzer wird eingerichtet. Die Tennisabteilung feiert ihr 25-jähriges Jubiläum. Der Musikzug fährt wieder in die USA.
Die 1. Mannschaft der Volleyball-Damen spielt in der Landesliga.
Frieda Zimmermann, unsere „Große Alte Turndame“ wird zu Grabe getragen.

1996

In der Hauptversammlung am 22.03. wird der Vorstand unverändert wieder gewählt.
Aus Zuschussgründen muss der Vertrag mit der Stadt umgestellt werden und der Verein ab sofort als Bauherr der Halle auftreten. Unter diesen Voraussetzungen wird folgender weitreichender einstimmiger Beschluss gefasst:
Der TV 1877 errichtet im Haberloh eine Dreifach-Sporthalle, die wie folgt finanziert wird:

Erlös für Grundstück Turnstraße 2.000.000,-
Rücklagen 795.000,-
Darlehen 767.000,-
Zuschuss Stadt 2.172.000,-
Zuschuss BLSV 412.000,-
Darlehen BLSV 706.000,-
Gesamtkosten 7.852.000.-

Noch im Herbst werden die Arbeiten für eine schlüsselfertige Halle mit Vereinsheim und Hausmeisterhaus an die Firma Baubetreuung Pöller aus Lauf vergeben.
Mit dem ersten Spatenstich am 19. November wird das Projekt begonnen.

1997

Renate Wolter scheidet als Finanzvorstand aus. Diesen Posten übernimmt Norbert Kernstock.
Auch Klaus Wächter scheidet aus dem Vorstand aus. Für ihn wird Richard Knauer gewählt.
Die Bauarbeiten an der neuen Halle schreiten unter der Bauleitung von Hans Ziegler planmäßig und zügig voran, so dass am 09. Juni schon Richtfest gefeiert werden kann.
Es wird beschlossen, entgegen früherer Überlegungen, das Altgebäude vollkommen zu sanieren, um dort Duschen und Umkleideräume für die Außensportanlagen, Übungsräume für den Musikzug und eine Wohnung für den Wirt unterzubringen. Die Halle wird Ende des Jahres bezugsfertig.
Eine von Gertraud Kreutzer ins Leben gerufene „Bausteinaktion“ erbringt den stolzen Betrag von 50.000,- DM und schafft damit weiteres Eigenkapital.

Hauptartikel: Von der Turnstraße in den Haberloh

09. Juni 1997 – Richtfest

Wenn die Richtkrone über dem Dachgiebel schwebt, wenn die bunten Bänder im Wind flattern, hat das neue Haus jenes Stadium erreicht, in dem man diesem sportlichen Zentrum zum ersten Male alle guten Wünsche mit „auf den Weg“ gibt.
(Aus der Einladung zum Richtfest)

Nach nur sechs Monaten Bauzeit konnte mit einer großen Zahl von Ehrengästen das Richtfest gefeiert werden. Zur offiziellen Feier war zwar erst knapp ein Drittel des Dachgebälks aufgebaut  (Transportschwierigkeiten der riesigen Stahlträger waren Schuld) aber die Fertigstellung bis zum Ende des Jahres war sichergestellt.

1 .Vorsitzender Klaus Kreutzer in seiner Ansprache:
Nach reiflichen Überlegungen, entschloss man sich, zusätzlich zur Dreifachturnhalle auch eine neue Gaststätte und eine Hausmeisterwohnung zu bauen und damit ein echtes „Vereinszentrum“ zu schaffen. Rund 1.000m² wird die reine Hallenfläche ausmachen, dazu kommen Sanitäranlagen, Umkleidekabinen, sowie Geräteräume im Ober- und Untergeschoss.

Unser Turnhallenneubau war zu dieser Zeit das größte Projekt in Lauf. Die veranschlagten Gesamtkosten von rund 7,8 Millionen DM wurden eingehalten.

Die „kleine“ Dreifachturnhalle (abgestimmt auf Handballfeld-Größe und teilbar durch zwei Vorhänge) entspricht den strengen Schulbaurichtlinien. Geschickte Raumausnutzung und großzügige Geräteräume zeichnen das Bauwerk aus. Die Halle ist mit einem aufwendigen Schwingboden ausgestattet, sogenannte Prallwände federn bis in eine Höhe von 2,75 m elastisch ab und schützen die Sportler vor Verletzungen. Die lichte Innenhöhe der Halle beträgt sieben Meter. Die unter dem Metalldach abgehängte Decke … (??? Textvorschläge an m.scharwies(at)gmx.de)

1998

Am 01. Januar wird der Sport- und Spielbetrieb in der Halle aufgenommen, das Hausmeisterhaus bezogen und die Gaststätte „Haberloh-Stuben“ eröffnet. Mariola und Leszek Ryszka werden das Hausmeisterehepaar, Peter Jesenko der erste Wirt.
Der Altbau erhält außer der Innensanierung ein neues Dach und eine komplette Fassaden-Außenverkleidung aus Lärchenholz. Die Eigenleistung des Musikzuges ist dabei vorbildlich.

Am 29.05. kann die offizielle Einweihungsfeier in der Halle stattfinden.

Nach Abschluss auch der Außenarbeiten (Parkplatz und Grünflächen) wurden insgesamt rund 7.8 Mio DM investiert.
Eine neue Hallenordnung wird beschlossen.
Die Handballmannschaft steigt in die Oberliga ab.
Thomas Lang erreicht bei den süddeutschen Meisterschaften über 110 m Hürden den Endlauf.
Die Volleyball-Damen spielen weiter in der Landesliga.
Der TV 1877 Lauf wird Mitglied im Bayerischen Basketball Bund.

1999

Die Hauptversammlung beschließt, den Vereinsbeitrag von 12,— DM auf 15,— DM pro Monat anzuheben.
Die Basketballabteilung des CVJM kommt unter der Führung von Wolfgang Locke einvernehmlich zum TV.
Der Musikzug feiert sein 25-jähriges Bestehen.
Am 01.03. werden Christa und Wolfgang Platzmann („Platzi“) Pächter der Haberloh Stuben.
Die FF Heide spielt anläßlich ihrer 30-jährigen Existenz beim FC Porto in Portugal Michael Ziegler wird Bayerischer Jugendmeister im Tischtennis-Einzel. Thomas Lang erringt den Bayerischen Meistertitel im Hallensiebenkampf und wird Süddeutscher Meister über 1 lOm-Hürden-Lauf in Homburg/Saar. Die Handballmannschaft steigt in die Bayernliga ab.

2000

Die bisherigen Vorstandsmitglieder werden wiedergewählt:

Klaus Kreutzer
1. Vorsitzender
Norbert Kernstock
Ressort Finanzen
Hans Ziegler
Vorstand
Alfred Gsell
Vorstand
Fritz Vollmer (NEU)
Vorstand

Das Altstadtfest wird unter Mithilfe aller Abteilungen erfolgreich durchgeführt. Teilweise schlechtes Wetter trübt den finanziellen Erfolg spürbar ein. Während die Handballer in die Verbandsliga absteigen müssen, gelingt der 1. Basketballmannschaft der Aufstieg in die Oberliga.
In diesem Jahr versterben nach 78-jähriger bzw. 75-jähriger Vereinszugehörigkeit unsere Ehrenmitglieder Georg Schweikert und Dr. Paul Eckert.

2001

Eine neue Satzung, zeitgemäß und finanztechnisch angepasst, wurde von der Mitgliederversammlung beschlossen.
Zur ordentlichen Abwicklung der Vereinsgeschäfte werden Finanz-, Ehren- und Versammlungsordnungen sowie eine neue Hallen- und Platzordnung entworfen und in Kraft gesetzt.
Der Vereinsbeitrag wird wegen Umstellung von DM zu EUR auf 8 Euro/Monat festgelegt.
Ruth Längle, ein langjähriges Mitglied der Turnabteilung und des Vereinsrates, ist verstorben.
Der Bau eines Allwetterplatzes mit Kunststoffbelag für Leichtathletik, Basketball und Volleyball für ca. 90.000,-DM wird beschlossen und in Auftrag gegeben.
Die 1. Handballmannschaft muss erneut absteigen und spielt nun in der Bezirksoberliga.
Die bestehende Tanzabteilung wird um eine Gruppe „Klassisches Ballett für Kinder und Jugendliche“ erweitert.
Zur Vorbereitung der 125-Jahr-Feier wird ein Festausschuss gegründet.

2002

In der Hauptversammlung kann festgestellt werden, daß der Verein inzwischen 2.173 Mitglieder hat und somit einer der mitgliederstärksten Vereine im Landkreis ist.
Das Vereinsvermögen beträgt 5.440.000,- DM.
Die Einnahmen und Ausgaben im vergangenen Jahr betrugen 725.000,- DM. Die Aktivitäten im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums sind in vollem Gange: Ein auflagenstarker Flyer informiert über alle Veranstaltungen; er wurde vereinsintern herausgegeben und verteilt.
Die Bayerischen Meisterschaften für Gymnastik und Tanz in der Bitterbachhalle wurden organisiert und ausgetragen.
Eine Sportwoche mit Sonnwendfeier fand sehr viel Anklang.
Beim Kunigundenfest begleitete der Vereinsrat den Festwagen des TV 1877 und machte die Bevölkerung auf das Jubiläum aufmerksam.
Der Außenplatz ist fertiggestellt und von den Aktiven in Betrieb genommen.

OPEN AIR EVENT am Marktplatz in Lauf am 07./08. Sept. 2002

Gerhard Brinke – Festleiter dieses Events -konnte strahlen. Eine bestens organisierte und reibungslose Abwicklung sorgte dafür, daß diese zwei Tage ein unvergessenes Erlebnis für alle „77er“ und auch der Laufer Bevölkerung blieb.
Die Stimmung, welche die „Münchner Zwietracht“ erzeugte, war durchaus mit dem Münchner Oktoberfest zu vergleichen.
Da an allen zwei Tagen strahlendes Wetter vorherrschte, war auch finanziell dem Verein kein Nachteil entstanden

Die von verschiedenen Seiten vorgebrachten Bedenken wegen der zu erwartenden hohen Kosten erwiesen sich am Ende dieses gelungenen Wochenendes als unbegründet.

Fortsetzung

  1. Vereinschronik (1877-1926) ‎
  2. Vereinschronik (1927-1976)
  3. Vereinschronik (1977-2002) – 100 Jahre TV 1877
  4. Von der Turnstr. in den Haberloh

Von der Turnstraße in den Haberloh

1899 findet der TV 1877 nach langem Suchen ein Grundstück: Die „Daumer’sche Gießerei mit Garten“ wird zur Turnhalle umgebaut; 1907 wird zum 30-jährigen Jubiläum die anliegende Straße zur Turnstraße umbenannt.

1952 gelingt es als Ersatz für den Spielplatz am Ottensooser Weg und den Sportplatz des TSV an der Röthenbacher Straße ein Grundstück im Haberloh zu kaufen, das in den folgenden Jahren zum Sportplatz ausgebaut wird. Eine Wirtschaftsbaracke, in Nürnberg von Vereinsmitgliedern abgebrochen und im Haberloh wiederaufgebaut, dient als Umkleide und seit 1956 als Vereinsheim.

 

1993 beschließen Stadt und Verein am Haberloh eine 3-fach-Turnhalle als Ersatz für die in die Jahre gekommene Turnhalle an der Turnstraße zu bauen, die 1998 eingeweiht wird: „Von der Turnstraße in den Haberloh“ weiterlesen